Urbane Gärten Karlsruhe

Urbane Gärten Karlsruhe gGmbH ist eine rhizomatisch wachsende Plattform für Überlegungen, Handlungen und Wirkungen rund um die essbare Stadt. Als Sozialunternehmen fördern wir Umwelt bildendes, lokales, künstlerisches Handeln.

 

Wir Akteurinnen sind Künstlerinnen und Gestalterinnen. Uns treibt die Sorge um den Menschen, die Sorge um den Planeten und Faires Teilen. Wir verstehen uns als Ideengeberinnen, Initiatorinnen und informierendes Bindeglied im Feld des städtischen Gärtnerns. Kommunen, Initiativen, Unternehmen und Privatmenschen, die in der Stadt einen Garten anlegen, erhalten oder umgestalten möchten, beraten und begleiten wir praxisnah, individuell und ortsspezifisch. Mit „Garten“ meinen wir alle Zwischenräume, die lebenden Pflanzen oder Pflanzengemeinschaften Platz bieten. Auch scheinbar „tote“ Ecken oder gepflasterte Hotspots können wir durch systemische Lösungen in ein grünes, essbares Dazwischen umformen.

 

Als Künstlerinnen und Gestalterinnen übersetzen wir Bewusstseinsprozesse in aktive Umgestaltungsprozesse - immer in Bezug zu den lokalen, urbanen und sozialen Gegebenheiten. In unserer Arbeit bestärken und befähigen wir Einzelne und Gemeinschaften durch künstlerische, gestalterische, pädagogische Aktionen darin, lokal wirksam zu handeln und globale Verknüpfungen zu erkennen. Der Prozess der Beteiligung ist für uns wesentlicher Bestandteil von der gemeinschaftlichen Entwicklung einer Idee bis zu deren Umsetzung. Im Sinne der „Sozialen Plastik“ begegnen wir unseren Mitmenschen auf Augenhöhe und lernen mit jedem Begleitprozess dazu. Austausch zu fördern, Strukturen zu schaffen, Neues zu erkunden und Lernpotentiale zu entwickeln sind essentielle Aspekte unserer Arbeit.

 

Unsere Ziele korrelieren mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die von der UN 2015 gesetzt wurden. Besonderen Wert legen wir auf die Reduktion der CO2Emissionen in der Stadt und in ihrem unmittelbaren Umfeld, auf das Einbinden lokaler Nahrungsmittel-Produzenten und die Möglichkeit der Teilhabe aller Bürger*innen an unmittelbar wirksamen gestalterischen Prozessen.